Gleich um 8 Uhr rief Lisa bei CanaDream-Vermietstation an, um die Uhrzeit für den Transfer zu erfahren. Dem für noradmerikanische Verhältnisse recht ordentlichen Frühstücksbuffet widmeten wir uns ausgiebig (auch wenn Styroporteller und -becher sowie Kunststoffbesteck uns gewöhungsbedürftig erschienen). Um 12 Uhr wurden wir vom Hotel abgeholt. Die Übergabe erfolgte relativ zügig. Der Papierkram war dank vorher erledigtem Online Check In schnell erledigt, die Verkaufsgespräche bezüglich angeblich unbedingt erforderlicher Extras ebenso. Der nebenher laufende Fernseher verriet uns, dass der UP Express (Union Pearson Express) heute vor einem Jahr in Betrieb genommen worden war. Dessen Vorzüge hatten wir nun schon nutzen können: schneller und bequemer nach Downtown, WLAN inklusive. Die Wohnmobileinweisung war ebenfalls recht flott absolviert - auch hier war das vorab konsumierte Einweisungsvideo hilfreich. Nach der obligatorischen Inspektion auf sichtbare Schäden rollten wir vom Hof. Die ersten Ziele waren: Walmart, Tankstelle und Canadien Tire. Nachdem unsere Liste der ersten Einkäufe abgearbeitet und das Motorhome aufgetankt war, fuhren wir zu unserem ersten, nur etwa 70 km entfernten Campingplatz. Die Fahrt heraus aus dem Großraum der Mehrere-Millionen-Metropole bescherte uns Staus, Baustellen sowie teilweise heftigen Regen und Wind. Wir waren froh, als wir - bei nun trockenem Wetter - endlich den KOA Toronto North in Cookstown erreicht und unser rollendes Heim geparkt und mit den Anschlüssen der Full hookop site verbunden hatten. Dann noch die Slide Outs ausgefahren - fertig. Neben leckeren - natürlich selbst gestapelten - Sandwiches gab es zum Abendessen Craft Beer von der Mills St. Brewery aus Toronto: West Coast IPA, Vanilla Porter und Organic.
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